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Die Ideen der materiellen Weltsicht als Krankheitsursache

Eine Vielzahl von Krankheiten dürfte ihre Ursache in den ganz grundlegenden Ideen der materiellen Weltsicht haben:

Die Annahme einer isoliert und getrennt vom menschlichen Geist existierenden Materie, die diesem - ob er das will oder nicht - jederzeit irgendwelche unerwünschten bis schlimmen Erfahrungen bescheren kann.

Ein Beispiel wäre die Angst vor unheilbaren Krankheiten.

Diese Ansichten der materiellen Weltsicht führen verständlicherweise zu vielfältigen Aktivitäten, sich zu schützen. Gegen eine Welt, die jederzeit alles mögliche Ungünstige hervorbringen kann, ist ja ein solcher Schutz auch nötig.

Es ist nur so, dass die Welt nicht so ist. Gegen die Welt, wie sie wirklich ist, braucht es keinen Schutz. Ein sorgloses, vertrauensvolles Leben bewahrt einen Menschen vor all den scheinbaren Gefahren.

In den Religionen gibt es dafür das Konzept vom Gott, der für alles sorgt.

Es sagt ganz einfach: "Du musst dich nicht anstrengen und sorgen gesund zu bleiben, du bleibst ganz von allein gesund - Gott sorgt dafür."

Damit wollte ich nicht gesagt haben, dass wirklich Gott dafür sorgt, sondern der Zusammenhang ist der schon dargestellte:

Die Erfahrungen, die der Mensch erfährt, entstehen nur durch Energieeinsatz. Der Mensch ist keinen Wirkungen ausgesetzt, die er nicht durch irgendeine Form von Energieeinsatz selbst hervorgebracht hat.

Die vielen negativen Erfahrungen, welche Menschen erleben, scheinen das Gegenteil zu bestätigen. Aber es sind eben nur Erfahrungen und nicht die Realität. Sie verschwinden, wenn ihre Ursachen gelöst werden. Ihre Ursachen beginnen sich zu zeigen, wenn die Erfahrung durchlebt wird.

In den Religionen gibt es diesbezüglich ein weiteres Konzept, das stark missverstanden wird:

"Wenn du an Gott glaubst, gehts dir gut, wenn nicht, dann nicht."

Übersetzt bedeutet das:

"Wenn du die vielen unsinnigen Anstrengungen aufgibst, dich stattdessen um deine Wünsche und Träume kümmerst und einfach darauf vertraust, dass diese Welt ein schöner, liebenswerter, sicherer Ort ist, dann gehts dir gut. Wenn du mit großen Anstrengungen rotierst, um dich gegen alles mögliche zu schützen und abzusichern, gegen das gar kein Schutz und keine Absicherung nötig ist, dann nicht. Denn dann erzeugt diese Aktivität Wirkungen, die nicht unbedingt schön sind."

Das ist keine Strafe Gottes, sondern ein Grundprinzip des Universums.

Es vereinfacht das Leben grundlegend: Ein Mensch muss sich nur um das kümmern, was er will. Um das viele, das er nicht will, muss er sich nicht kümmern. Aber sich dafür öffnen, das sollte er - wenn es denn auftritt.

nächstes Kapitel: Angst, Depression und Sucht