Warum die materielle Weltsicht wahr zu sein scheint

Die gegenwärtig vorherrschende Weltsicht ist eine materielle Weltsicht. Diese Weltsicht bestätigt sich auch praktisch auf vielfältige Weise. Sie ist deswegen die derzeit vorherrschende Weltsicht, weil Menschen jeden Tag erleben, dass sie wahr zu sein scheint.

Beispiel: "Diese lästige Krankheit geht einfach nicht weg, egal, was versucht wird. Natürlich ist das eine vom Geist unabhängige Erscheinung. Man kann nichts tun, um sie wegzubekommen."

Die geistige Weltsicht wäre aus theoretischer Sicht für den Menschen die bessere. Sie ermöglicht ihm einen um Dimensionen größeren Gestaltungsspielraum.

Sie scheint aber ein utopisches Phantasieprodukt weltfremder Spinner zu sein.

Und das hat einen Grund:

Das gegenwärtige menschliche Dasein ist in allen Bereichen nahezu lückenlos darauf ausgelegt, unangenehme Erfahrungen zu unterdrücken, zu überspielen, zu blockieren und sie direkt im Moment ihres Auftretens irgendwie abzuändern.

Dies hat natürlich einerseits die materielle Weltsicht als Ursache - es bestätigt diese aber gleichzeitig auch immer wieder, weil die echten Heilungsprozesse, die automatisch zu einer geistigen Weltsicht führen würden, nicht ablaufen können.

Das Alltagsleben der meisten Menschen erfährt die eigentlich gegenwärtig verwirklichte Erfahrung nicht. Es spielt sich eine Art Parallel-Realität ab, die von folgenden Faktoren geprägt ist:

  1. Innere Verspannungen und Widerstände ...
Den vollständigen Text finden Sie im Buch
nächstes Kapitel: Die Kernfrage (Begrenzende Ideen)
Bitte unterstützen Sie das Projekt, wenn Sie von diesen Informationen profitieren konnten: