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Die Grundlagen einer materiellen Weltsicht

Die Materie ist der Ausgangspunkt aller Existenz. Die Materie war zuerst da.

Dann ist im Laufe der Evolution der Geist aus der Materie entstanden.

Die Materie hat damit eine eigenständige von jeglichem Geist unabhängige Existenz.

Die Materie hat bestimmte Eigenschaften und unterliegt bestimmten Gesetzmäßigkeiten, welche durch wissenschaftliche Untersuchungen ermittelt werden können.

Da die Materie eigenständig und vom Geist unabhängig existiert, gilt das auch für die durch wissenschaftliches Vorgehen ermittelten Erkenntnisse über Materie. Es wird ihnen eine objektive (vom Geist unabhängige) Existenz zugeschrieben.

Diesen Gesetzmäßigkeiten, welche der Materie zugeschrieben werden, muss sich der Geist unterwerfen (Priorität der Materie).

Indem der Geist mit der Materie interagiert, macht er Erfahrungen. Diesen Erfahrungen wird in gewissen Bereichen durchaus eine geistige Verursachung zugestanden, aber ein großer Teil der Erfahrungen und vor allem auch unangenehmer Erfahrungen wird als unabhängig von außen kommend angesehen. Die Erfahrungen werden durch Gesetzmäßigkeiten der Materie und Zufälle entsprechend bestimmten Wahrscheinlichkeiten verursacht, gegen die der Geist nichts machen kann, denen er einfach ausgeliefert ist.

nächstes Kapitel: geistige Weltsicht (weltanschauliche Grundlagen)