Krise und Transformation

In einem funktionierenden Heilungsprozess lassen sich 2 Phasen unterscheiden:

Krise und Transformation

Es wurde im Kapitel "Reaktionen" dargestellt, dass es nach Auftreten der Erfahrung "Erkrankung" 2 Verhaltensstränge gibt, welche die Verwirklichung der Erfahrung vorantreiben:

  1. Das Verhalten, welches aus der Idee resultiert, das die Erfahrung überhaupt erst hervorgebracht hat
  2. Das Verhalten, welches als Reaktion auf das Eintreten der Erfahrung erfolgt.

Heilung basiert darauf, dass das Verhalten neuen Ideen unterstellt wird. Das alte Verhalten, welches die Erfahrung der Erkrankung hervorgebracht hat, wird eingestellt. Dann entstehen neue Erfahrungen von Gesundheit. Und das muss für beide Verhaltensstränge geschehen.

In der Krise werden zunächst die unmittelbaren Reaktionen auf die Erfahrung eingestellt. Das ist der 2. Verhaltensstrang.

Gleichzeitig muss eine Öffnung für die Erfahrung erfolgen.

Das ist insofern ein sehr kritischer Punkt, weil beides das Erleben der Erfahrung intensiviert: sowohl das Einstellen der Reaktionen auf die Erfahrung als auch die Öffnung für die Erfahrung. Im Falle einer Krankheit bedeutet das eine Intensivierung von Schmerzempfinden und Unwohlsein.

Das ist natürlich nur dann einsichtig, wenn verstanden wird, dass diese Empfindungen den Heilungsprozess des Körpers repräsentieren.

Gleichzeitig stellen diese Empfindungen aber auch die durchlebte Erfahrung dar, und das Durchleben der Erfahrung setzt den Erkenntnisprozess in Gang.

Das ist genau der Unterschied zwischen Krise und Transformation:

In der Krise kennt man die Lösung noch ...

Den vollständigen Text finden Sie im Buch
nächstes Kapitel: Widersprüche (Heilungsprozess)
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