Der Prozess der Verwirklichung einer Idee als Erfahrung

Indem eine Idee das Verhalten eines Menschen beeinflusst, lenkt sie seinen Energieeinsatz.

Das heißt, der Mensch setzt seine Energie der Idee entsprechend ein.

Und das führt zur Verwirklichung der Idee als Erfahrung.

Dieser Verwirklichungsprozess vollzieht sich in mehreren Phasen:

  1. Die Idee beginnt das Verhalten zu beeinflussen, aber es gibt noch keinerlei Verwirklichungserscheinungen
  2. Die Idee löst Gefühle aus, welche die Idee zu bestätigen scheinen
  3. Die Idee führt zu Erfahrungen, die aber noch nicht materiell untermauert sind. Das können zum Beispiel Schmerzen sein, zu denen sich keine organische Ursache feststellen lässt.
  4. Die Erfahrung verwirklicht sich auch materiell. Es kommt zu materiellen bzw. organischen Veränderungen.

In dem hier beschriebenen Prozess wurde zwischen den Phasen 3 und 4 in Bezug auf organische Veränderungen unterschieden. Die auf der Erfahrungsebene aber eigentlich relevante Unterscheidung bezieht sich auf erzwungene Verhaltensänderungen:

Die materiellen Änderungen in Phase 4 sind solcher Natur, dass das Verhalten durch harte materielle Fakten eingeschränkt wird.

Organisch verursachte Wirkungen, die das Verhalten noch nicht zwingend einschränken, würden eher zu Phase 3 gerechnet.

Diese Unterscheidung ist für die spätere Betrachtung des Heilungsprozesses von Bedeutung.

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